Mehr als ein Schuhkarton zur zentralen Kranzablage im Todesfall eines Soldaten.
Es hätte wahrich schlimmer kommen können. Der Entwurf des Architekten-Büros
Andreas Meck setzt auf schlichte Symbolik (
siehe Spiegel-Online) und schafft damit ruhige Räume zur innern Reflexion. Ich finde das entspricht weitgehend der
Maximalforderung, die ich im letzten Artikel zu diesem Thema versucht habe zu formulieren.
Auch der gefundene Gedenksatz "Den Toten ...
Bild war einmal mehr kanonisierend unterwegs. Nach der langen Suche nach dem offiziellen Namen des Berliner Hauptbahnhofs (vormals Lehrter Stadtbahnhof oder Lehrer Bahnhof) hat Bild nun einen sehr treffenden, wenn auch etwas populistischen, Namen gefunden: Berliner Pfuschbahnhof!
Geht es jetzt vielleicht doch zu weit mit dem
Urheberrecht?
Der Stararchitekt Meinhard von Gerkan sieht den Entwurf seines Gesamtkunstwerks "Berliner Hauptbahnhof" als unzureichend umgesetzt an, klagte deshalb gegen die Deutsche Bahn (seinen Auftraggeber und Bauherren) und gewann. In einem Untergeschoss wurde eine Deckenkonstruktion erheblich vereinfacht und das lange Glasdach über dem äußeren Bahnsteig wurde vom Bahnchef Mehdorn aus Geld und Zeitmangel einfach verkürzt. So geht das nicht, sagt von Gerkan und die Richter gaben ihm Recht. Siehe
Süddeutsche Online oder
Spiegel Online.
Der Tiefpunkt der Berliner Museumsgastronomie ist wohl eindeutig die kümmerliche Espresso-Ecke der
Alten Nationalgalerie. Integriert in den sorgfältig versteckten Museums-Shop (auch kaum der Rede wert) bietet das Café im Keller genau vier Tische. Den Kaffee bekommt man durch Selbstbedienung über den gleichen Tresen gereicht, an dem auch Bücher und Plakate bezahlt werden müssen, richtigen Kuchen gibt es überhaupt nicht.